Seit 2005 beschäftigen wir uns mit der Pyrolyse von Kunststoffen, Reifen und anderen Materialien mit dem Ziel der Gewinnung von Rußen und Ölen. Während die entstehenden Ruße in Elastomeren, wie Reifen oder Gummiprodukten eingesetzt werden können, wird das entstehende Pyrolyseöl und -gas zur direkten Energiegewinnung in Generatoren eingesetzt.

Die neueste serienreife Entwicklung ist ein kontinuierlich betriebener Pyrolysereaktor, der Gülle, Klärschlamm und Gärreste aus Biogasanlagen oder Klärwerken verstromt. Vorraussetzung ist ein maximaler Wassergehalt von 10 %. Die Technologie sitzt in zwei Standardseecontainern und arbeitet völlig autark. Es werden keine Anschlüsse benötigt. Das nach mehreren Reinigungsschritten erhaltene heizölähnliche Pyrolyseöl und Gas wird direkt in einem BHKW verstromt. Die EEG Einspeisevergütung ist genehmigt. Die Energie für den Pyrolyseprozess wird aus dem BHKW entnommen. Die Anlage arbeitet deshalb auch energieautark. 

Zurück bleibt ein als NKP-Dünger verwendbares pelletierbares Material (Biokohle). Die Anlage läuft 24 h am Tag kontinuierlich. 

Zum Zwecke der Vermarktung und Förderung der Technologie wurde unter dem Dach des Labors zum 01.01.2016 die GERA-mbH (Gesellschaft für Energie- und Resourcengewinnung aus Abfällen und Reststoffen-mbH) gegründet. Der entstehende Strom kann selbst genutzt oder eingespeist werden.

Die erste Anlage geht im Februar 2017 mit Gärresten aus nachwachsenden Rohstoffen in Betrieb. Für die entstehende Biokohle bestehen langfristige Abnahmeverträge. Wenn Sie Interesse an der Technologie haben sprechen Sie uns bitte an. Sitz der Gesellschaft ist bei uns.